zwei punkt eins rules – die 2te !

auf der suche nach einem – meinem arbeitsumfeld angepassten – fullrange nahfeld monitorsystem preferierte ich mal wieder dinge, die anderen wesen scheinbar vergleichsweise peng zu sein schienen.
obgleich es preislich in richtung volksabhöre gehen sollte, stellte ich folgende anforderungen an das system:

    1. realativ hohe auflösung und neutralität
    2. 2-wege system, tieftöner ? 6,5″
    3. magnetische abschirmung

darüber hinaus wääre eine aktive variante schön und für mich aus technischer sicht auch vielversprechender.

erklärungen dazu:

punkt 1 erklärt sich von selbst, vor allem die relativität.
punkt 2 beruht auf der tatsache, dass mir neutrale mitten ebenfalls sehr am herzen liegen und die übernahmefrequenz bei größeren tief/mitteltönern kritisch wird.
die option bzw notwendigkeit eines subwoofers nahm ich dafür in kauf.
punkt 3 liegt daran, dass ich mit meinen beiden eizo röhren noch der fraktion der crt user angehöre.

durch einen zufall stieß ich im internetz auf den link zu einer lautsprecherfirma für die ich mitte der 90er jahre prototypen und sonderlackierungen realisiert habe – sehring !

in einem dieser fast ausnahmslos unsäglichen foren ging es um den schlagabtausch der sehring jünger mit den nubert fetischisten von denen ich bis dato noch nie etwas gehört hatte.
ich habe mich dann vor allem aus preislichen erwägungen dazu entschieden die nuberts zu testen.
die frage, ob sehring-lautsprecher besser sind, ist ausdrücklich nicht thema dieses artikels !

fest steht, ich bin von den nuberts begeistert. nicht nur ob ihrer neutralität sondern auch darüber, dass sie richtig freude bereiten können – entsprechenden input vorausgesetzt.
klar, dass ich dazu nun noch eine endstufe brauchen würde.
meinen jugendlichen high end bestrebungen inkl. dem selbstbau von verstärkern entwachsen, konnte ich mich trotzdem schlecht entscheiden.
ein vollaktiver teufel subwoofer, gebraucht ohne satelitten aus berlin über ebay angeboten, fand dann schließlich – per taxi – den weg ins ackerstudio.

die von mir vergleichsweise moderaten pegel bereiten dem system keine wahrnehmbaren probleme. es ist jedoch zu vermuten, dass die im sub eingesetzten hybrid ic’s nicht nur bei derberen leistungen eher an ihr limit kommen als die auflösung der nuberts.
beweise dafür gibt es aber noch keine.

um die abstimmung zwischen dem subwoofer und den satelitten möglichst feinfühlig einstellen zu können entschied ich mich für den zusätzlichen einsatz einer aktiven frequenzweiche.
natürlich wird der klang nicht wirklich besser wenn man vor einen low end verstärker eine billige freqeunzweiche hängt.

das ergebnis in der summe seiner eigenschaften mit dem fokus auf die extrem moderaten preise aller komponenten ist, wie ich finde – ob trotz allem oder auch grade weil – phänomenal.

hier die hersteller-links zu den von mir eingesetzten geräten:

hier zur veranschaulichung entsprechende fotos des von mir zerlegten subwoofers:

gehäuseausführung
woofer
endstufenelektronik
zoom

Posted: 25.06. 2006 in:

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